Appenzell Ausserrhoden setzt mit CMI auf die digitale Zukunft

Die kantonale Verwaltung Appenzell Ausserrhoden entschied sich 2008, die CMI Lösungsplattform (damals AXIOMA/KONSUL) in der Kantonskanzlei sowie im Kantons- und Regierungsrat einzuführen. Die Grundlage für die anschliessende systematische Ausbreitung in der gesamten kantonalen Verwaltung, legte der Regierungsrat: Er beschloss, die CMI Lösungsplattform als strategisches Produkt für die Geschäftsverwaltung zu verwenden. Heute setzen in Ausserrhoden 10 Gemeinden auf die CMI-Lösung.

So begann 2012 in Appenzell Ausserrhoden die Umsetzung des Digitalisierungsprojekts

Im Rahmen des Projekts ECM (Enterprise Content Management) wurden in den Jahren 2012 bis 2016 Lösungen für die elektronische Abwicklung der Geschäftsprozesse in allen Departementen der kantonalen Verwaltung konzipiert und umgesetzt: Zusammen mit CMI wurde officeatwork eingeführt und eine Schnittstelle zur Langzeitarchivierung Scope implementiert. Daneben wurde die Infrastruktur für das Scanning von Dokumenten bereitgestellt und die damit verbundenen Prozesse organisiert. Für die Gemeinden bestand die Möglichkeit, sich am Projekt zu beteiligen. Heiden, Urnäsch und Rehetobel nutzten dieses Angebot und führten die CMI Lösungsplattform von Beginn weg ein.

Erleichterte Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden dank CMI

Bis 2019 kamen vier weitere Gemeinden dazu, die die CMI Lösungsplattform nutzen, darunter die grösste Gemeinde Herisau. Im laufenden Jahr 2019 wurde diese Zahl mit der Ausbreitung in den Gemeinden Waldstatt, Speicher und Walzenhausen auf zehn erhöht. Insgesamt gibt es 25 Produktiv- und 23 Testmandanten. CMI wird von mehr als 150 Anwendenden aus den Gemeinden und über 250 Anwendenden aus der kantonalen Verwaltung genutzt. Bis Ende 2020 wird CMI bei rund 75 Prozent der Ausserrhoder Gemeinden im Einsatz stehen.

Ratschreiber Roger Nobs freut sich über diese Entwicklung. Unser Ziel ist es, den Behördenverkehr zwischen Kanton und Gemeinden medienbruchfrei und elektronisch abwickeln zu können. CMI ist ein zentraler Pfeiler dieser Vision, erläutert er.

Roger Nobs, Ratschreiber Appenzell Ausserrhoden

Roger Nobs, Ratschreiber

Eine optimale Einbindung der Lösung in die Gesamtarchitektur ist dank Schnittstellen zu diversen Kernapplikationen sichergestellt. Dazu gehören jene zur Steuerlösung “NEST” und zu “Infoma newsystem”. Dies ist eine Gesamtlösung der Verwaltung unter anderem für Finanzen/Buchhaltung und Einwohnerkontrolle. Ausserdem können die Anwendenden mit der CMI Lösungsplattform direkt auf die Inhalte des Ratsinformations- und die Karten des Geoinformationssystems zugreifen.

Die AR Informatik AG ist kompetenter Partner von CMI

Für den Betrieb von CMI in Appenzell Ausserrhoden zeigt sich die AR Informatik AG (ARI) verantwortlich. Das 2013 als öffentlich-rechtliche AG gegründete Unternehmen mit 50 Mitarbeitenden ist je zur Hälfte im Besitz der Gemeinden und des Kantons. ARI betreibt rund 650 teilweise geschäftskritische Applikationen für Verwaltung, Kantonspolizei, Spitäler, Schulen und weitere Kunden aus dem öffentlich-rechtlichen Umfeld und unterstützt diese bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse.

Logo Appenzell Ausserrhoden Informatik

Zusammen mit CMI setzt ARI alles daran, dass die Vision eines medienbruchfreien Datenaustauschs zwischen Kanton und Gemeinden Realität wird. Johannes Dörler, CEO von ARI, weiss die gute Zusammenarbeit mit CMI zu schätzen. Ich bin dankbar, dass wir bei der Ausbreitung und Weiterentwicklung der CMI-Lösung in Appenzell Ausserrhoden jederzeit auf die fachkundige Unterstützung von CMI zählen dürfen, betont er.

Johannes Dörler, CEO Appenzell Ausserrhoden Informatik

Johannes Dörler, CEO Appenzell Ausserrhoden Informatik

Einheitliche Prozesse als wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung der CMI Lösungsplattform in Appenzell Ausserrhoden

Einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zum medienbruchfreien, innerkantonalen Datenaustausch leistet das Betriebskonzept. Dieses legt einheitliche Support- und Release-Prozesse fest und stellt so sicher, dass alle beteiligten Stellen in den Gemeinden und der kantonalen Verwaltung am gleichen Strick ziehen. Der enge Austausch innerhalb der im Konzept definierten Gremien kommt dem gesamten Kanton zugute. Bedürfnisse werden abgeglichen, Vorhaben möglichst gemeinsam vorangetrieben und so Synergien genutzt.

Das mobile Sitzungsmanagement CMI Sitzungen stösst auf reges Interesse

Auf grosse Nachfrage stösst in Appenzell Ausserrhoden das mobile Sitzungsmanagement. Dieses steht schon heute bei den Gemeinderäten von acht Gemeinden im Einsatz. Zudem wird die Konferenz der Departementssekretärinnen und -sekretäre darüber geführt. Die Nutzer schätzen die Möglichkeit sehr, Sitzungsdokumente unterwegs studieren und bearbeiten zu können. Diese guten Erfahrungen haben eine erste kommunale Kommission die Baukommission in Heiden mit mehreren externen Mitgliedern, welche nicht bei der Gemeinde angestellt sind, überzeugt. Sie hat sich entschieden, das Sitzungsmanagement ebenfalls zu verwenden.

Das nächste Update in Ausserrhoden steht 2020 an. CMI freut sich darauf und ist stolz auf die Zusammenarbeit mit dem Kanton Appenzell Ausserrhoden.

Lesen Sie in den Beiträgen zum Kanton Bern und Kanton Schwyz, wie CMI verschiedene Kantone auf dem Weg zur Digitalisierung unterstützt.

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